© Benne Ochs / Kindermissionswerk

Sternsinger

Jugend im Bistum Fulda

Sternsinger_Logo

Aktion Dreikönigssingen

Die Aktion Dreikönigssingen oder auch „Sternsinger-Aktion“ genannt, ist die größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder.


Jedes Jahr machen sich deutschlandweit rund 300.000 Kinder und Jugendliche um den 6. Januar herum auf den Weg, um den Weihnachtssegen in die Häuser zu bringen und für Kinder auf der ganzen Welt zu sammeln.


Sie schreiben den Segen „20*C+M+B+20“ an die Häuser. Das bedeutet „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“. Die drei Kreuze stehen für den dreifaltigen Gott, der den Segen spendet. Der Stern steht für jenen Stern, dem die drei Könige zur Krippe gefolgt sind. Und sie sammeln Spenden für Kinder, die Hilfe brauchen.

Bistumsveranstaltung

Jedes Jahr findet in der ersten Januarwoche die diözesane Aussendung der Sternsinger in Fulda statt. Alle Sternsinger des Bistums sind an diesem Tag in den Hohen Dom zu Fulda eingeladen. Im Anschluss an das Pontifikalamt, das wechselnd mit dem Bischof und dem Weihbischof gefeiert wird, können die Sternsinger noch ein Mittagessen zu sich nehmen und kleinere Aktionen wahrnehmen.

 

Die Aussendung wird getragen vom Bischöflichen Jugendamt und dem BDKJ des Bistums Fulda.

 

Bischöfliches Jugendamt

Sternsinger

Paulustor 5
36037 Fulda


Ansprecherpartnerin:

Andrea Koob

Telefon: 0661/87-474
Fax: 0661/87-547

 
 

Sternsingergottesdienst Thumbnail

Der Sternsingergottesdienst mit Bischof Michael Gerber (ursprünglich Diözesane Aussendung der Sternsinger) fand am Freitag, den 08. Januar 2021 in der Stiftskirche St. Johann in Amöneburg statt. Der Livestream dieses Gottesdienstes ist weiterhin als Video für Sie verfügbar. 

 

Sternsingen & Corona

Die Aktion Dreikönigssingen ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. Jedes Jahr gehen ca. 300 000 Mädchen und Jungen als Heilige Drei Könige von Haus zu Haus, bringen den Segen „C+M+B“ und sammeln für Kinder in Not.


Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie sind Hausbesuche bei der kommenden Aktion leider nicht möglich.


Wir wollen Sie dennoch ermutigen, die Aktion nicht einfach ausfallen zu lassen. Es wird sicher anders sein als gewohnt aber wenn Sie Ihre Kreativität einbringen, werden Sie Wege finden, wie die Aktion für alle gelingen kann. Ideen zur alternativen Durchführung finden Sie in unserer Handreichung für das Bistum Fulda.


Weitere Informationen und Tipps finden Sie auch unter www.sternsinger.de/corona


Wir danken allen Sternsingerinnen und Sternsingern und ihren Begleiterinnen und Begleitern, die in dieser schwierigen Situation Solidarität und Kreativität beweisen und die Aktion durchführen.


Ideen für kontaktloses Sternsingen

➢ Segenspakete verschicken 

Zum Beispiel können Sie alternativ ein Segenspaket an die Mitglieder Ihrer Pfarrgemeinde verschicken. Wie der Inhalt eines solches Paketes aussehen kann, finden Sie auf der Seite des Kindermissionswerkes: www.sternsinger.de/corona.


➢ Gottesdienste oder Segensandachten mit Segenspaket zum Mitnehmen 

Da für unsere Kirchen bewährte Hygienekonzepte bestehen, können diese für Gottesdienste und Andachten genutzt werden. So kann ein feierlicher Rahmen zum Mitnehmen der Segenspakete geschaffen werden. Gleichzeitig können Spenden gesammelt bzw. Überweisungsträger mitgegeben werden. Besonders schön bei dieser Alternative ist, dass die Sternsinger/innen (mit Beachtung von Abstand und Hygieneregeln) einen Segen oder ihre üblichen Texte aufsagen können. Die Lieder können von einer max. 3-4 Personen umfassenden Gruppe von Sternsingern unter Beachtung der Abstandsregeln (mind. 3 m) gesungen werden. Alternativ ist ein stellvertretendes Singen durch einen Kantor oder eine Kleinstgruppe (immer unter Beachtung des Mindestabstandes von 3 m) oder das Abspielen von Liedern möglich. Wir empfehlen, mehrere dieser Gottesdienste oder Andachten – verteilt über den Aktionszeitraum bis zum 02.02.2021 – anzubieten, damit sich die Interessierten auf die verschiedenen Termine aufteilen können. So können ggf. auch verschiedene Gruppen in unterschiedlichen Gottesdiensten einbezogen werden. 


➢ Segenspakete auslegen 

Sie können fertig gepackte Segenspakete für den gesamten Aktionszeitraum für ihre Gemeinde und Interessierte in Ihrer Kirche auslegen. Wenn sie gleichzeitig eine Möglichkeit für die Spende der Besucher anbieten wollen, empfiehlt sich eine solide, abschließbare Spendenbox. In den Verlautbarungen können Sie einladen, Verwandten oder Nachbarn, die nicht in die Kirche kommen können, ein solches Paket mitzunehmen. 


➢ Digitaler Sternsingerbesuch 

Wenn Sie einen virtuellen Sternsingerbesuch als Video über die Homepage ihrer Pfarrgemeinde anbieten wollen, finden Sie beim Kindermissionswerk Ideen und Hilfen zur Erstellung eines Videos. Dies empfiehlt sich vor allem für Seniorenheime und andere Einrichtungen. Mitunter existieren schon Accounts gängiger Anbieter, die z.T. kostenlose kurze Streamings oder Konferenzen ermöglichen. 


➢ Spendendose an öffentlichen Orten / beim Bäcker oder im Supermarkt 

Wie es bei anderen Hilfswerken schon geschehen ist, befürchtet auch das Kindermissionswerk/Die Sternsinger, dass die Spendenbeträge der Sternsinger einbrechen und sucht Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken. Auf unkompliziertem Weg haben wir die Bäckerei Happ gewinnen können, im Aktionszeitraum vom 06. Januar bis zum 02. Februar in ihren Filialen Spendenboxen der Sternsinger aufzustellen, die am Ende gesammelt übergeben werden. Gegebenenfalls finden Sie vor Ort weitere lokale Kooperationspartner. Einen Plakatentwurf zum Aushang bei den Kooperationspartnern können Sie im Bischöflichen Jugendamt anfordern unter bja@bistum-fulda.de


➢ Online-Spendenaktion 

Über das Kindermissionswerk können Sie auch eine Online-Spendenaktion starten: www.sternsinger.de/spenden/spendenaktionen/ 

Mit einem Link oder QR-Code kann diese Online-Spendenaktion dann beworben werden. 


➢ Besondere Orte 

Die Möglichkeit eines Besuches von Seniorenheimen, Behinderteneinrichtungen, Krankenhäuser etc. ist nicht möglich. Für diese Einrichtungen bietet sich eine digitale Alternative an. Nehmen Sie Kontakt mit der jeweiligen Einrichtung auf und informieren Sie sie, wenn es ein digitales Angebot von Ihrer Pfarrei gibt (Ideen zur Umsetzung gibt es auf www.sternsinger.de/corona). Packen Sie Segenspakete für die Bewohner der Einrichtung und vereinbaren Sie eine Möglichkeit, wie die Spenden der Bewohner entgegengenommen werden können. Besuche beim Bürgermeister etc. sollten digital durchgeführt werden.


Weitere Vorschläge wie Sie die Aktion Dreikönigssingen trotz der Corona Pandemie durchführen können finden Sie auf www.sternsinger.de/corona


 

Digitaler Segen der Sternsinger

Ein Sternsinger-Besuch trotz Lockdown? Das geht – zumindest digital! Öffnen Sie jetzt den Sternsingern Ihre virtuelle Tür und schauen Sie sich das Video des Kindermissionswerks an:


 

Aktion Dreikönigssingen 2021

„Segen bringen, Segen sein – Kindern Halt geben. In der Ukraine und weltweit.“

2021 – Ukraine


Jedes Jahr wird anhand eines „Beispiellandes“ gezeigt, wie die Arbeit des Kindermissionswerkes vor Ort aussieht und was mit den Spenden, die die Kinder im Rahmen der Aktion sammeln, bewirkt wird. 


Natürlich fließt das Geld der jeweiligen Aktion nicht nur in dieses eine Land, sondern in rund 200 Projekte in Lateinamerika, Afrika und Nahem Osten, Asien und Ozeanien sowie Mittel- und Osteuropa. (Detaillierte Infos finden sich im Jahresbericht des Kindermisssionswerks, den man online bestellen kann)


Das Material zur jeweiligen Aktion kann direkt im Onlineshop des Kindermissionswerks bestellt werden: www.sternsinger.de


  • Werkheft
  • Gottesdienstbausteine
  • Jahresbericht
  • Ordnung
  • Kreide, Aufkleber…
Aktuelle Aktion Dreikönigssingen
 

Zum Umgang mit dem „Schwarzen König“

Alle Kinder sind eingeladen, beim Sternsingen mitzumachen – unabhängig von Geschlecht, Religion, Herkunft oder Hautfarbe. Der alte Brauch, dass sich ein Sternsinger der Gruppe schwarz schminkt, geht auf Darstellungen der Heiligen Drei Könige zurück: Caspar, Melchior und Balthasar repräsentierten die drei damals bekannten Erdteile Asien, Afrika und Europa - der König mit schwarzer Hautfarbe stand für Afrika. Dem lag der positive Gedanke zugrunde, dass Gott für alle Menschen Mensch geworden ist.

 

Deshalb hat dieser Brauch erkennbar nichts mit dem rassistischen „Blackfacing“ zu tun (also der abwertenden Darstellung dunkelhäutiger Menschen, die es im 19. Jahrhundert z. B. auf Jahrmärkten und Volksbühnen gab). Trotzdem ist dieser Brauch mit dem schwarz geschminkten König bereits in zurückliegenden Jahren auch an einigen Orten im Bistum Fulda auf Kritik gestoßen. Unstrittig ist: Die Gleichsetzung von Hautfarbe und Herkunft geht heute nicht mehr auf. Wo diese Tradition heute also Missverständnisse und Irritationen auslöst (wo Menschen sich dadurch z. B. angegriffen fühlen), empfehlen wir, darauf zu verzichten. Es bleibt den einzelnen Pfarrgemeinden überlassen, vor Ort kluge Lösungen zu finden. Der ursprüngliche Sinn der Tradition kann auch deutlich werden, wenn Kinder als Sternsinger so gehen, wie sie eben sind - vielfältig in ihrem Aussehen. Gewand, Krone und Stern machen sie zu Königinnen und Königen mit einer ganz besonderen Mission: Als Sternsinger zeigen sie Gesicht für eine Welt, in der jeder Mensch so angenommen und geachtet ist, wie er von Gott geschaffen wurde.